Die Leserbriefe geben die persönliche Meinung des jeweiligen Mitgliedes der GRÜNEN Münsingen wieder.

Slow_up Trimstein; 16.10.2017

Slow-up_Trimstein von Ruth van der Zypen

Leserbrief vom 13. Oktober 2015

Thema: AKW Beznau (SoZ vom 11.10.15)

Axpo: Milliardenklage bei Beznau-Aus (SoZ vom 11.10.15, Pascal Tischhauser)

Gemäss Presseberichten droht die Axpo, bei einem politisch beschlossenen Beznau-Aus eine Schadenersatzklage in Milliardenhöhe zu erheben. Ich frage mich, ob sich die Schweizer Bevölkerung angesichts des miserabel benoteten AKWs (SoZ vom 11.10.15, Adrian Schulthess) derart erpressen lässt? Die Folge davon wäre, einerseits das In-Kauf-Nehmen eines stark steigenden GAU-Risikos und anderseits das stete weitere Anhäufen von immer mehr radioaktiv strahlenden Atommüll – Abfall, den wir in den nächsten Jahren nirgendwo vergraben noch anderweitig entsorgen können. Welch ein Horrorszenario!

Jürg Schacher, Kernphysiker Bern und CERN
Münsingen

079 5499211
juerg.schacher@cern.ch (CERN

 

Leserbrief vom 4. November 2013

Thema: Ausserbetriebnahme des AKW Mühleberg im 2019

AKW-Aus der BKW nur aus finanziellen Gründen!

Die Medienmitteilung der BKW zur AKW-Abschaltung im Jahre 2019 bestätigt klipp und klar, dass für die BKW nur die geschäftlichen Interessen zählen. Die Verunsicherung und die Ängste vieler besorgter Menschen werden nicht mit einem Wort von den BKW-Verantwortlichen erwähnt, geschweige denn irgendwelche Rückbauszenarien – welch ein Zynismus! Und nicht genug damit – jetzt sollen auch die bereits vom ENSI verlangten umfassenden Nachrüstungen für einen Betrieb über 2017 hinaus verhandelt werden, das heisst, es sind nur noch geringfügige Nachrüstungen vorgesehen. Wie soll ein 40-jähriges altersschwaches AKW noch sicher sein, wenn nicht mal die geforderten Auflagen gesichert sind? Der letzte Funken Vertrauen ist erloschen. Daher gibt es für die Berner und Schweizer Bevölkerung – unabhängig von wirtschaftlichen Überlegungen – nur noch eine sichere Lösung: Sofort BKW ohne AKW!

Jürg Schacher
Kernphysiker, Bern und CERN