Interessantes aus Medien, Zeitungen, etc. … weil es so schnell wieder verschwunden ist!

Empa – Durchbruch für preiswerte, organische LED-Paneele und flexible Solarzellen

Dübendorf, St. Gallen und Thun, 07.03.2016 – In einem dreijährigen Forschungsprojekt gelang es einem europäischen Forscherteam, die Beleuchtungstechnik der nächsten Generation marktreif zu machen. Sie entwickelten biegsame, leuchtende Module, die wie eine Zeitung im Roll-to-Roll-Verfahren gedruckt werden können. Diese Technik legt den Grundstein für kostengünstige Solarzellen und LED-Leuchtflächen der Zukunft. Das Projekt mit dem Namen TREASORES vereinte das Knowhow von neun Firmen und sechs Forschungsinstituten aus fünf europäischen Ländern. Koordiniert wurde es von Empa-Forscher Frank Nüesch.

LED-Paneele

 

Zu Lesen im Der Bund vom Freitag, 01.05.2015

Die Sonne
AKW Mühleberg ist nichts dagegen
Ist die Rede von Sonnenenergie, richtet sich das Interesse rasch auf die Solaranlagen und die Frage, wie viel sie leisten. Dabei geht das Objekt, das deren Stromproduktion überhaupt ermöglicht, gern vergessen: die Sonne. Mit einem Durchmesser, der über hundert Mal grösser ist als jener der Erde, ist sie ein Kraftwerk der Extraklasse – mit exzellenter Distanzwirkung: Wäre die Erde eine Murmel, läge die Sonne ungefähr 100 Meter davon entfernt – und wäre ein klein wenig zu gross, um als Sitzball zu dienen.

Und erst die Leistung dieses Kraftwerks, das seit über vier Milliarden Jahren ununterbrochen in Betrieb steht: Die Sonne beliefert die Erde in einer Stunde mit mehr Energie, als die Weltbevölkerung in einem Jahr benötigt. Die Sonnenstrahlen, welche die Erde erreichen, sind jedoch nur ein winziger Bruchteil aller Strahlen, die von der Sonne in alle Richtungen gleichmässig verteilt werden.

Kaum vorstellbare Erleichterung
Ihre enorme Kraft bezieht die Sonne aus der Kernfusion. In jeder Sekunde werden auf der Sonne 567 Millionen Tonnen Wasserstoff in 562,8 Millionen Tonnen Helium verwandelt. Die 4,2 Millionen Tonnen Masse, die danach fehlen, sind direkt in Energie verwandelt worden. Stellt man sich diese «fehlende» Masse in Form von irdischem Wasser vor, das sich in einem Würfel befindet, hätte dieser eine Kantenlänge von rund 160 Metern. Müsste das AKW Mühleberg die gleiche Energie erzeugen, welche die Sonne in einer Sekunde schafft, dürfte die BKW es über dreissig Milliarden Jahre laufen lassen. (db)