Medienmitteilungen
2009
GRÜNE Münsingen zur Einzonung des Waletals:
Klares Nein zur Waletalüberbauung
Das wuchtige Nein zur Waletalüberbauung ist ein deutliches Zeichen, der Natur Sorge zu tragen. Das Stimmvolk war nicht bereit, für einen eventuellen Ertrag von 7,5 Mio. Franken Münsingens Grundprinzip des haushälterischen Umgangs mit dem Boden über Bord zu werfen. Ferner wird eine zusätzliche Verschärfung der weitherum bekannten Münsinger Verkehrsproblematik nicht goutiert.
Die GRÜNEN nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass eine wichtige Gemeindeabstimmung über 60% der Bevölkerung zu mobilisieren vermag.
Die GRÜNEN Münsingen
Münsingen, 29. November 2009
"Nein zu Bodenverschleiss und Mehrverkehr"
Die Grünen sagen klar NEIN zur Einzonung und Überbauung des Waletals. Nachdem die Fraktion der Grünen bereits im Parlament dieses Vorhaben der Gemeinde entschieden bekämpft hat und dabei nur knapp gescheitert ist (13:16), wird nun die Bevölkerung am 29. November endgültig über das Planungsgeschäft "Waletal" an der Urne entscheiden.
So wie der Bund (Bundesamt für Raumentwicklung) und der Kanton (Grosser Rat) dem steten Bodenverschleiss Einhalt gebieten wollen, empfiehlt - im Prinzip - auch die Gemeinde Münsingen (Ortsplanungsrevision) einen haushälterischen Umgang mit der Bodennutzung. Allerdings dort, wo es konkret wird wie beim Waletal, erliegt die Gemeinde der Versuchung, neue und gute Steuerzahler nach Münsingen zu locken.
Die vorgeschlagene Einzonung Waletal widerspricht den Wertvorstellungen der Grünen: Kulturland und damit Ressourcen sind zu erhalten und zusätzliches Verkehrsaufkommen möglichst zu verhindern. Dagegen befürworten die Grünen die Erschaffung von günstigem und verdichtetem Wohnraum in Zentrumsnähe für Familien und ältere Menschen.
Jürg Schacher, Pressesprecher
Münsingen, 7. November 2009
GRÜNE Münsingen: TCS blockiert von neuem die Ortsdurchfahrtssanierung
Ende Mai hat der Regierungsrat die TCS-Beschwerde gegen die Einführung einer Tempo-30-Zone im Ortszentrum aus verkehrstechnischen Gründen abgewiesen. Doch die Leidensgeschichte des Münsinger Verkehrs samt zu erneuernder Werkleitungen geht weiter - der TCS Bern legt Münsingen weiterhin Steine in den Weg, indem er die Beschwerde ans Verwaltungs-gericht weiterzieht.Der TCS schaltet auf stur, berücksichtigt egoistisch nur die Interessen seiner Klientel und stellt sich damit gegen die Berner Regierung und einen Grossteil der Münsinger Bevölkerung: Denn das Stadtdorf benötigt unverzüglich eine Sanierung der Ortsdurchfahrt (Verkehrssicherheit, Luftreinhaltung, Strom- und Wasserleitungen), und ein weiteres Zuwarten bedeutet ein unzumutbares Gefahrenrisiko mit u. U. schlimmen Kostenfolgen. Nach dem TCS muss die Ortsdurchfahrt Hauptstrasse ohne Tempo-30-Zone bleiben, auch wenn im Ortszentrum neben den ach so heiligen Autos sich Menschen wie Kinder, Mütter mit Kinderwagen, Behinderte und ältere Personen getrauen aufzuhalten. Eine Tempo-30-Zone verspräche eine „trügerische Sicherheit“ für Fussgänger und Velofahrerinnen, meint der TCS und liegt hier wohl richtig - allerdings mit dem Zusatz, dass alle anderen Varianten nur noch weniger Sicherheit gewährleisten und ferner das Stauaufkommen begünstigen.
Leider zeigt sich der TCS momentan keineswegs kompromissbereit und riskiert damit ein schier unendliches Prozedere mit der entsprechenden Kostenexplosion, wohl zur Freude einiger Münsinger Politiker.
Jürg Schacher, Leserbrief vom 5. Juli 2009
Münsingen: Hand in Hand gegen das Parlament - eine Lüge
Im Landboten vom 25. Juni 2009 schrieb Leserbriefschreiber und
FDP-Parlamentarier Peter Bolliger, dass Rot-Grün samt Freien Wählern
das Parlament nicht stark haben möchten - welch eine verleumderische
Unterstellung!
Wir als Grüne Parlamentarier-„Kollegen“ weisen diese Aussage
schärfstens zurück und behaupten schlichtweg das Gegenteil. Stets haben
sich die Grünen im Parlament und ich als Mitglied der Spezialkommission
„Parlamentsrechte “ vehement für die Stärkung des Parlaments
eingesetzt. Was die FDP-Motion betr. Abrechnungen von
Gemeindegeschäften verlangte, bedeutet unnötiges "Kontrollitis", ist
überflüssig und schürt nur Misstrauen anderen Gremien gegenüber. Der
ganze Geschäftsablauf wird erstens vom Gemeinderat inkl. FDP-Mitglied
begleitet und zweitens von der parlamentarischen Aufsichtskommission
inkl. FDP-Mitglied geprüft. Gibt es da etwa ein FDP-internes Problem?
Möge die Münsinger Bevölkerung erkennen, dass das ganze Lamentieren ums
Parlament nichts anderes als vorgezogener Wahlkampf auf tiefem Niveau
ist: die anderen schlechtmachen und sich selber hochjubeln.
Jürg Schacher, 29. Juni 2009
Grüne Münsingen, Fraktionspräsident
2008
Grüne Münsingen: „Ortsdurchfahrt subito“
Das im Grossen Rat zurückgewiesene Geschäft „Sanierung der
Ortsdurchfahrt“ bildete das Hauptthema an der Mitgliederversammlung vom
24. Juni 2008.
Nach nochmaliger eingehender Prüfung des kantonalen breit abgestützten
Projektes verlangen die Grünen einstimmig, die dringend notwendige
vorliegende „Sanierung der Ortsdurchfahrt“ umgehend (subito) zu
realisieren und den öffentlichen Verkehr konsequent zu fördern.
Die von der lokalen FDP erfundene „Ortsdurchfahrt light“, die einer
Verstümmelung des ursprünglichen ausgereiften Projektes gleichkommt,
entbehrt jeglicher regulativen Wirkung auf den Verkehr. Diese
Schnellvariante, die lediglich eine Belagssanierung bedeutet, lehnen
die Grünen als unbrauchbar ab.
Jürg Schacher
Münsingen, 26. Juni 2008
Grüne Münsingen: Quo vadis Entlastungsstrasse?
Mit Genugtuung haben die Grünen Münsingen das Resultat des
Mitwirkungsverfahrens zur Zusatzstudie Entlastungsstrasse Variante
"Entlang der Autobahn" aufgenommen: eine klare Mehrheit lehnt jegliche
Entlastungsstrasse ab, da erfahrungsgemäss neue Strassen nichts bringen
ausser letztendlich Mehrverkehr. Allerdings ist befremdend, dass genau
die bürgerlichen Sparparteien FDP und SVP die Meinung der
interessierten betroffenen Bevölkerung nicht teilen und eine
millionenteure unnütze Zusatzstrasse als nötig erachten. Ferner können
die Grünen nicht nachvollziehen, eine Entlastungsstrasse im Bereich des
Bahnhofs und des Schulareals Schlossmatt in die Planung aufzunehmen -
gerade dort, wo sich viele Schulkinder, Fussgänger und Velofahrer
aufhalten.
Die Grünen, deren Meinung sich voll und ganz mit jener der mitwirkenden
Bevölkerung und der Fachleute deckt, verlangen eine konsequente
Förderung des öffentlichen Verkehrs und die umgehende Sanierung der
Ortsdurchfahrt.
Jürg Schacher
Münsingen, 2. April 2008
Grüne Münsingen: Verkehrspolitik blockiert
Münsingen steckt seit Jahren im Verkehrschaos. Verkehrsplanung und
Verkehrsprojekte werden stets vorgestellt und unter Einbezug breiter
Vernehmlassungen ausgearbeitet und weiterentwickelt. Doch
unkoordinierte Einzelvorstösse bürgerlicherseits legen die längst
fällige wohl abgestimmte Sanierung der Ortsdurchfahrt kurz vor deren
Realisierung lahm. Geforderte teure Entlastungsstrassen erzeugen
erwiesenermassen nach kurzer Zeit nur Mehrverkehr und sind zudem nicht
vor 15 Jahren zu realisieren.
Bis zum 6. März ist nun die Münsinger Bevölkerung ein weiteres Mal (!)
aufgerufen, einen Fragebogen zur Korridorstudie Aaretal betreffend
"Entlastungsstrasse entlang der Autobahn" auszufüllen. Die Grünen
empfehlen mit Nachdruck, nur die vorliegende breit abgestützte
Sanierung der Ortsdurchfahrt zu fordern. Von bevölkerungsfeindlichen
und vor allem für Kinder gefährlichen Entlastungsstrassen, die
kurzfristig nicht realisierbar sind, ist abzusehen.
Jürg Schacher
Münsingen, 18. Februar 2008
Münsingen: Dringend benötigte Sanierung Ortsdurchfahrt abrupt gestoppt
Die Grünen Münsingen bedauern und finden es eine Zeit- und
Geldverschwendung sondergleichen, dass der Grosse Rat eine seit Jahren
von Experten ausgearbeitete durchdachte und stets kommunizierte
Gesamtstrategie "Verkehrsanierung Münsingen" in Frage stellt und
zurückweist. Dieser kurzsichtige Entscheid kam zustande, weil einige
unzufriedene lokale SVP- und FDP-Exponenten beim Grossen Rat
hinterrücks intervenierten. Die von ihnen geforderten
Entlastungsmassnahmen wie Entlastungsstrasse Nord oder Süd sind
äusserst umstritten, kurzfristig nicht realisierbar und teuer. Mit
dieser Rückweisung ist ein Hoffnungsschimmer in weite Ferne gerückt,
und ganz Münsingen von "links bis rechts" wird im Ortszentrum in den
nächsten Jahren weiterhin verpestete Luft einatmen müssen und den stets
wachsenden Stau bewundern können.
Jürg Schacher
Münsingen, 29. Januar 2008
